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Kindergarten

Inklusion im Regelkindergarten

Die Träger aller Reutlinger Kindergärten  und Kleinkindergruppen haben die „Reutlinger Erklärung“ unterschrieben, d.h. wollen es ermöglichen, dass Kinder mit und ohne Entwicklungsverzögerung/ Behinderung in Gruppen gemeinsam spielen und in ihrer Entwicklung nach Bedarf gefördert werden.

Wenn Sie einerseits ein gutes Gefühl bei dem Erzieherinnenteam im Kindergarten Ihrer Wahl vor Ort haben, andererseits jedoch befürchten, dass Ihr Kind dort alleine untergehen würde, gibt es die Möglichkeit, verschiedene Hilfen zu erhalten. 

Der Kinderarzt oder die Frühförderstellen sind erste Anlaufspunkte. Das Gesundheitsamt kann den Unterstützungsbedarf feststellen, so dass Integrationshilfe bewilligt wird: mit dem Geld kann für eine entsprechende Anzahl von Wochenstunden eine Inklusionsassistentin eingestellt werden, die schwerpunktmäßig das Kind im Zusammenleben mit anderen Kindern unterstützen soll.

Ferner ist es möglich, die Gruppengröße im gewählten Kindergarten um zwei Kinder zu reduzieren. Im Regelkindergarten kann Ihr Kind weiterhin wöchentlich von einer Pädagogin/ Therapeutin der Frühförderstelle der Peter-Rosegger-Schule oder der Interdisziplinären Frühförderstelle betreut werden.

In Stadt und Landkreis Reutlingen berät FABI, der Fachdienst für Assistenz, Beratung und Inklusion, www.kigafueralle.de, Eltern und Kindergärten bei inhaltlichen, organisatorischen und rechtlichen Fragen, vermittelt selbst ausgebildete Inklusions-AssistentInnen und begleitet die Inklusion. Für erhöhten Unterstützungsbedarf wurde FABI PLUS eingeführt.